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Sonntag, 27. November 2011

Kommunikation Healing Jesus Crusade

Kameramann Michael von der Healing Jesus Crusade in Burkina Faso 11/2011
Dag Heward-Mills und seine Organisation (Kirche) Lighthouse Chapel International mit Hauptsitz in Ghana verstehen etwas von Kommunikation und PR. Trotz vielen Fragen, haben wir bisher auf unserem Dreh für das Dokfilmprojekt "Kreuzzug" in Niger und Burkina Faso aber nicht festmachen können, wie strategisch, wie geplant diese Kommunikation ist. "Wir sitzen im engeren Kreis immer wieder zusammen und entscheiden dann, was wir machen und wie wir vorgehen," erklärt uns Dag im persönlichen Gespräch. Doch da muss mehr sein.

Was wir wahrnehmen, sind im wesentlichen sieben Elemente:

Freitag, 25. November 2011

Ouagadougou 1: Impressionen

Glauben, hoffen (Bild: Contextlink)
 
Ouagadougou/Burkina Faso Massen Healing Jesus Crusade Nov. 2011

Donnerstag, 24. November 2011

Gastbeitrag: Healing Jesus Crusade

Adrian Zschokke (r-film: Kameramann, Produzent) Projekt "Kreuzzug"
Adrian Zschokke (Produzent, Kameramannn, Schriftsteller) findet, meine Texte zum Kreuzzug, insbesondere den Post "Niamey : Gebetskrieger", sind zu wenig kritisch gegenüber dem Evangelisten Dag Heward-Mills. Er hat einen eigenen Text geschrieben:

Ist nicht die hehrste Aufgabe eines Dokumentaristen, sei es nun schreibend oder mit der Kamera, die Wahrheit zu suchen?
Eine präzise Aussage, die sich aber wie eine Infinitesimalrechnung jedem noch so engen Gitter entzieht. Und trotzdem nur mit dieser nachhakenden Methode anzunähern ist. Im dialektischen Dreisprung sozusagen.

Dienstag, 22. November 2011

Niamey - Ouagadougou: Von Gott im Stich gelassen?

Unfall Healing Jesus Crusade Burkina Faso 11/2011
"Jesus ist hier, er geht heute abend hier herum", versichert Dag Heward-Mills seinen faszinierten Zuhörern jeden abend in der Healing-Arena des Kreuzzugs. Für ihn mit einem typischen - für uns abgebrühten Säkularisten ein eher kindliches - Bild.

Auf der Reise des 25 Fahrzeuge zählenden Konvois - von Sattelschleppern und Bussen inkl. Polizei-Eskorte von Niamey/Niger nach Ouagadougou/Burkina Faso - scheint Jesus nicht auf einem der Fahrzeuge gesessen zu haben. Wir kamen uns manchmal ziemlich verlassen vor. Wir würden sagen: "Vom Pech verfolgt". Aber wenn man den ganzen Tag hört, wie jede Handlung, jedes Ereignis auf Gott oder Jesus bezogen, respektive deren allgegenwärtigem Tun zugeschrieben wird, dann kann dieser Gedanke der göttlichen Abwesenheit nicht einfach als blasphemisch abgetan werden.

Samstag, 19. November 2011

Niamey 4: Gebetskrieger

Dag Heward-Mills, 19. Nov. Healing Jesus Crusade Niger 20
Freitag 19. November:
Ein intensiver, aufwühlender Tag. Interview im Innenministerium, Dreh im Kreuzzugs-Ambulatorium, ein gutes Interview mit dem Evangelisten Dag Heward-Mills, dritter Heilungs-Event des christlichen Kreuzzugs in muslimischen Niger. Viel gutes Bildmaterial (Film und Foto).

Ein paar Impressionen:

Donnerstag, 17. November 2011

Niamey 2: "Wunder finden statt."

Healing Jesus Crusade Niger Nov. 2011 (Bild: Contextlink)
Mittwoch 16. November:
Der erste Event des Kreuzzugs der Kirche von Dag Heward-Mills in Niger verlief ohne politisch-religiöse Zwischenfälle. Der Aufmarsch von vielleicht 15-tausend Besuchern entsprach aber bei weitem nicht den Erwartungen der Missionskirche aus Ghana. Sie hoffen, dass das morgen ganz anders sein wird: Die lokalen Medien werden in ihrer Berichterstattung über eine ganzen Reihe von Wunderheilungen durch den Evangelisten berichten. Dann wird die Arena wohl voll sein. Für uns war's schon heute ein beeindruckendes, aber irgendwie auch beklemmendes Spektakel.

Dienstag, 15. November 2011

Niamey 1: Warten auf den "Heiler" (Up-Date: Video)

Niamey, Montag, 14. 11. 2011:
Dass die Mission eines christlich-evangelikalen Predigers in einem zu 96% muslimischen Land nicht ganz unpolitisch - um nicht zu sagen unproblematisch - sein würde, haben wir geahnt. Immerhin ist der bitterarme Staat Niger am Rande der Wüste ein direkter Nachbar von Nigeria, wo es regelmässig zu blutigen Übergriffen zwischen islamistischen und christlich-fundamentalen Gruppierungen kommt. Es gibt viele verwandtschaftlich-kulturelle und sprachliche Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Dass uns diese Politik hier in der friedlichen  Hauptstadt des Niger so schnell einholen würden, war dann aber doch etwas überraschend.