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Dienstag, 25. Januar 2011

Wettlauf um Guinea (Up-Date 26.1. 0700)

Prospektionsarbeiten Eisenerzmine Simandou (Guinea)
Wie Contextlink eben erfahren hat, hat Präsident Condé seinen Besuch in Davos abgesagt. Er ist heute und morgen in Tripoli und wird am Wochenende am African-Union-Gipfel in Adis Abeba erwartet. Weil die Hintergrund-Infos aber weiter gültig sind, lasse ich den Blogpost von gestern 25.1. stehen:

Alpha Condé am WEF ! Diese Schlagzeile wird's in den Medien nicht geben. Doch der neue Präsident aus Guinea ist in Davos dabei und seine Agenda  dürfte schon länger ausgebucht sein. Insbesondere Regierungsvertreter und Lobbyisten aus China, Brasilien, Russland und Australien umschwärmen den 73-jährigen ersten zivilen Präsidenten Guineas seit seiner offiziellen Amtseinsetzung am vergangenen 22. Dezember.
Guinea, zur Zeit (noch) eines der ärmsten Länder dieser Welt, ist wohl die fetteste Beute, die auf dem Weltrohstoffmarkt zu verteilen ist:

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Guinea: Unterwegs zur afrikanischen Positiv-Geschichte

Alpha Condé, neuer Präsident von Guniea (Conakry)
Afrika ist zur Zeit wieder einmal in den Schlagzeilen der Westpresse. Natürlich negativ. Der Sudan ist unterwegs zum 38. Bürgerkrieg und die Elfenbeinküste bestätigt alle unsere Vorurteile: Afrika ist nicht zur Demokratie fähig.
Keine Schlagzeilen macht ein anderes Land westlich der Elfenbeinküste, auch wenn es Positiv-Schlagzeilen verdient hätte: Guinea. Während die mediale Welt zusieht, wie sich die Elfenbeinküste - respektive ihre politischen Machthaber - selbst im Weg steht, hat Guinea nach über 50-Jahren Militärherrschaft eben den friedlichen Übergang zu einer zivilen Regierung geschafft.

Am 22. Dezember wurde der "ewige Oppositionelle", Alpha Condé (73), lange Jahre Politologie-Professsor an der Sorbonne in Paris, offiziell in das Amt des Präsidenten eingesetzt. Demonstrativ hat der letzte militärische Machthaber, Sékouba Konaté, Condés Arm nach der Amtseinsetzung zum Triumph erhoben.  (Bild rechts).